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Forschungsarbeit zum Nachlass von Charlotte Bing-Hübner (1899-1993) im Textilmuseum St. Gallen. 1976 erwarb das Textilmuseum die breitgefächerte Bing Gewebe- und Spitzensammlung. Rund dreissig Jahre später erhielt das Museum von Tochter Ellen Frossard-Bing (1927-2021) aus dem Stickerei-Geschäft ihrer Mutter Entwürfe, Stüpfelzeichnungen, Stickanleitungen, Stickereien und Abbildungen. Arbeiten, die Charlotte Bing für die Teilnehmerinnen ihrer Stickkurse fertigte. Die Stickereien zeugen vom Hausfrauenfleiss und von der textilen Innenraumausstattung des Schweizer Bürgertums zwischen 1934 und 1960.
Die Forschungsarbeit ist mit dem Textilmuseum Teil eines Projekts zur Kulturgeschichte der Stickerei im 20. Jahrhundert.

Foto © Tobias Siebrecht für das Textilmuseum St. Gallen